Pfarrchronik

Die Pfarre Traunkirchen hat eine lange Tradition und gilt als Mutterpfarre des Salzkammergutes. Die historischen Wurzeln reichen bis ins 7. Jht. zurück.

Um 1020 kamen Benediktiner-Nonnen aus Salzburg nach Traunkirchen. Das von ihnen errichtete Kloster wurde 1327 durch einen Brand zerstört und folglich wieder aufgebaut. In der Reformationszeit starb das Nonnenkloster aus.

1622 übernahmen aus Passau kommende Jesuiten das Kloster. Nach einer neuerlichen Feuersbrunst im Jahre 1632 entstand unter den Jesuiten das herrliche Gotteshaus mit seiner Barockeinrichtung.

Mit der Aufhebung des Jesuitenordens fiel das Vermögen des Klosters 1774 dem Staate zu. Ab diesem Zeitpunkt standen die Pfarrkirche und die sonstigen Baulichkeiten unter der Patronanz des kk. Salinenärars bzw. der österreichischen Bundesforste.

Im Jahre 1972 erhielt die Pfarre Traunkirchen die Pfarrkirche und die dazugehörigen Gebäude von der Republik Österreich geschenkt.

Traunkirchen erlangte vorallem wegen seiner Fronleichnamsprozession am See (seit 1632) und seiner Fischerkanzel (geschnitzt 1753 von einem unbekannten Künstler) überregionale Bedeutung.

Weithin bekannt ist auch die Johannisbergkapelle. Sie soll laut historischer Überlieferung auf den Überresten einer heidnischen Kultstätte errichtet worden sein.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kirchenführer.

Schweigeexerzitien

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